Firmenwagen oder mehr Gehalt?
Vergleiche die 1-%-Regel mit einer alternativen Gehaltserhöhung und sieh den Netto-Effekt sofort.
Firmenwagen vs. mehr Gehalt
Die 1-%-Regel gilt für Verbrenner. Elektrofahrzeuge mit Listenpreis bis 70.000 € werden nur mit 0,25 % angesetzt bis das kann den Firmenwagen deutlich attraktiver machen.
Firmenwagen oder mehr Gehalt bis was ist besser?
Die 1-%-Regel: Monatlich werden 1 % des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert, zusätzlich 0,03 % × Listenpreis × Entfernungskilometer für den Arbeitsweg. Bei einem 50.000-Euro-Fahrzeug und 20 km Arbeitsweg sind das monatlich 800 € geldwerter Vorteil bis der komplett versteuert und verbeitragt wird.
Elektroautos (0,25 %-Regel) sind seit 2019 deutlich begünstigt: Bei einem BLP bis 70.000 € werden nur 0,25 % monatlich angesetzt. Das macht E-Firmenwagen oft attraktiver als Verbrenner mit gleicher Ausstattung. Plug-in-Hybride mit ≥ 60 km Reichweite zahlen 0,5 %.
Der Rechner vergleicht den Nettoeffekt des Firmenwagens mit einer alternativen Gehaltserhöhung gleicher Höhe. Alle relevanten Steuerparameter werden berücksichtigt bis inklusive Kirchensteuer und Bundesland-Sonderregeln.
Häufige Fragen
Welche Formel nutzt der Rechner für den Firmenwagen?
Aktuell die klassische 1-%-Regel mit zusätzlichem Ansatz von 0,03 % je Entfernungskilometer und Monat. Das ist für viele Standardszenarien die naheliegende Vergleichsbasis.
Werden Kinder, Steuerklasse und Bundesland berücksichtigt?
Ja. Der Firmenwagen-Rechner nutzt nun dieselben Kernparameter wie der Brutto-Netto-Rechner, soweit diese für die Lohnabrechnung relevant sind.
Sind Stromer, Fahrtenbuch oder Zuzahlungen enthalten?
Noch nicht vollständig. Diese Sonderfälle sind bewusst nicht pauschal hinterlegt, weil sie stark von Fahrzeugart und individueller Gestaltung abhängen. Sie wären ein sinnvoller Ausbau für eine nächste Version.
Warum ist mehr Gehalt manchmal besser als der Wagen?
Weil der geldwerte Vorteil steuer- und abgabenwirksam ist. Je nach Listenpreis, Strecke und Steuerklasse kann eine Barvergütung netto attraktiver sein.